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Fusing Glas als Wasserwand
2004

Wasserwand in Fusing Glas Im Rathaus der Stadt Hagen

die 2m breite und 9m hohe Wasserwand leitet den Rathaus Besucher vom Foyer im EG ins Obergeschoss mit Rats-Saal der Stadt Hagen. Konische Träger aus Edelstahl tragen die großen bunten Fusing-Glas-Scheiben - gestaltet von Herbert Dreiseitl und erschmolzen von Andreas Dierig. Die Wasserwand steht in einem Becken mit Kantenlänge 4m. Die Freitreppe führt um den Brunnen herum. Durch die verglaste Fassade ist die Wasserwand auch von draußen in ihrer ganzen Größe sichtbar. Das vom Metallatelier gefertigte Geländer im Außenbereich ist als eigenes Projekt dokumentiert.


2003

BioSophia Zentralkonstruktion von John Wilkes

Ein Kunstwerk zur Energetisierung des Wassers
für BioSophia in Lillehammer
Dieses Kunstwerk von John Wilkes wurde für eine Getreidemilch-Fabrik in Lillehammer (BioSophia products as) von Herrn Torodd Lien bestellt. Die Basis der Zentralkonstruktion hat die Form eines halben Pentagon-Dodekaeder mit 5m³ Inhalt. Darüber sind 3x7 Flowforms als Kaskade angeordnet, welche mit einem mittels projektiver Geometrie verformten gläsernen Ikosaeder eingehaust sind. Das Wasser fließt im Mittelrohr nach oben, wird über 3 spiralige Wasserrinnen auf die 3 Flowform-Kaskaden verteilt, schwingt in den Flowforms und wird über den "Vortex" in den Pentagon-Dodekaeder zurück geleitet. Eine Membranpumpe hält diesen Kreislauf aufrecht. Der Vortex besteht aus 3 speziell geformten Spiralrinnen, welche nach der Linie eines Wasserwirbels geformt sind. Der gläserne Ikosaeder lässt sich für Reinigungszwecke öffnen. Das Wasser wurde dann für die Herstellung der Getreidemilch verwendet. Die Zentralkonstruktion stand in der Mitte der Produktionshalle und war vom erhöht liebenden Bürobereich gut einsehbar. Für BoSophia haben wir auch 3 große Quellbehälter gefertigt. Diese waren auf einer gedachten Lemniskade angeordnet und wurden deshalb mit einer entsprechenden Krümmung gefertigt.


2002

Kirche Mariä Heimsuchung in Meersburg Taufbecken, Ambo, Altarunterbau, Windfang, Reliquienschrein-Unterbau

2002-2004 waren wir an der Renovation der Pfarrkirche Mariä Heimsuchung in Meersburg beteiligt. Das fing an mit der Neufertigung der Windfänge in Zusammenarbeit mit Dierig Glasgestaltung und endete 2 Jahre später mit der Einweihung der Kirche. Die Zusammenarbeit mit dem Architekten Herrn Eugen Schneble eröffnete Möglichkeiten die für uns in diesem Betätigungsfeld bisher einzigartig waren.


Der WALA Brunnen von oben gesehen.
2002

WALA Foyer-Brunnen

Der Foyerbrunnen der WALA ist eine Kombination aus einem in Steinplatten gefassten Edelstahlbecken mit Wirbelablauf, einer Flowform-Kaskade, einem Pflanzbereich und im Deckenbereich schwebenden Fusinggläsern. Das Wellenspiel des Wasserbeckens wird an die Rückwand der Komposition projiziert. Die Fusing-Gläser von Andreas Dierig Glasgestaltung thematisieren die Planeten. Diese schweben an 4mm starken Stahlseilen in luftiger Höhe. Der mehrschichtige Verbund-Aufbau dient der Sicherheit.


2002

Wasserwand im Seniorenheim Ringgeflecht & Fusing Glas & Licht

das Wasser gleitet in Wellen meditativ die 13m in die Tiefe, geführt von 3 Ringgeflechtstreifen, welche jeweils 270mm breit sind. Die Ringe haben einen Ø von 7mm, der Draht eine Stärke von 0,8mm. Fusing-Gläser bilden geometrische Formen, welche das Wasser überlagern und die hohe, lasierte Sichtbetonfläche strukturieren. Dieser Brunnen befindet sich im Foyer der Margarete Blarer GmbH, Seniorenzentrum "Im Paradies" in Konstanz. wir haben hier bei einer Fallhöhe von 13m nur einen minimalen Abstand der Auffangwannenkante / Ringgeflecht von einem halben Meter. Das funktioniert, da dieses feine Ringgeflecht das Wasser sehr sauber führt. Es entsteht ein ganz feiner Sprühnebel, welcher schon beim Herunterfallen verdunstet und so die Luft befeuchtet. Wenn allerdings das Wasser Mineralien enthält, werden diese in der nächsten Umgebung abgelagert...



2001

Klangbrunnen Schulhaus im Gut Schweiz: Gutstraße Galaxy

Das Titan Dreieck funktioniert wie ein Unterwasser Lautsprecher. Die tiefen Frequenzen 4-400Hz erzeugen Wellenbilder, welche sich im ruhigen Wasser innerhalb des Bronze Dreiecks ausbreiten und über den Rand in das runde Edelstahlbecken – welches vom Quadrat eingefasst wird – fließen.
Es wird die Geräuschverteilung auf dem Schulgelände analysiert und damit die Generierung der Frequenzen gesteuert.
Wenn man in das Mikrofon am Brunnen singt oder spricht, wird die Stimme in wellengenerierende Schwingungen transformiert.
Ein 500 Kg schwerer - von Hand beweglicher Spiegel lenkt die Sonne auf die Wellen. Wenn der Spiegel gewendet wird, produziert eine Fotozelle Strom, welcher über eine Solarpumpe 3 Wasser-Fontänen entstehen lässt.
Ein Lautsprecherbestückter Mast spielt synchron mit dem Pausengong Klangkompositionen von Andres Bosshard.



Treppen Sonderkonstruktion
2001

Treppe aus 40mm Stahl natur Tragende Mittelwange aus 40mm Stahlblech, mit Holzstufen.

Die Idee brachte ein dünner Sparren, welcher das Dachfenster über dem Treppenauge kreuzte.... eine einzelne massive Metallplatte im Treppenauge, welche alles trägt. Diese haben wir dann aus einer 40mm starken Eisentafel herausgebrannt, ins Treppenauge gestellt, 4Kant Eisen in gleicher Stärke durch die ausgebrannten Löcher in der Platte geschoben, vor Ort festgeschweißt und die Stufen draufgeschraubt. Zur Förderung der Transparenz haben wir nicht notwendige Teile der Fläche durch feine Edelstahlseile ersetzt. Darauf kann man jetzt Harfe spielen. Die Oberfläche wurde mit Wachs geschützt und ansonsten roh belassen. Das Geländer wurde fein in Edelstahl gearbeitet, allerdings nicht mit dem üblichen Querschliff sondern längs abgezogen, was den Glanz weich und das darüberstreichen angenehm macht. Pero Berber -Atelier für Holz und Metall- hat die Stufen gefertigt. Das war ein schönes Projekt....


2000

Baumstamm mit Spindeltreppe Der Baumstamm stützt das Haus und bildet die Spindel der Treppe

Der vorgesehene Platz für die gerade Treppe mit Zwischenpodesten war plötzlich zu schade zum Verbauen. Es hätte Platz gefehlt und der Lichteinfall wäre beeinträchtigt...Eine liebevoll an den Bestand angepasste filigrane 2-geschossige Spindeltreppe aus gelaserten Schwarzeisenteilen in Verbindung mit konisch verleimten Eschenstufen und Edelstahlhandlauf mit feinen Füllstäben ist die Lösung für das Problem.
Gemeinsam mit dem Architekten Steffen Peter und der Bauherrschaft wurden die Details entwickelt. Pero Berber hat die konisch verleimten Eschenstufen gefertigt.


2000

HannMünden EXPO 2000 Wasserspuren - Wasser sichtbar machen.

Das Konzept
Mitten in der historischen Altstadt soll die "gute Stube der Stadt" - die zentralen Stadtplätze - mit einer Umgestaltung im Rahmen der Expo 2000 ein neues Gesicht und hohe Erlebnis- und Aufenthaltsqualitäten erhalten. Hierbei wird das Thema Wasser - seit eh und je ein Thema der Stadt Hann. Münden und nun auch der Expo 2000 - die Hauptrolle spielen. Dem Wasser fällt eine wichtige Gestaltungsrolle auf diesen Plätzen zu , Wasserspuren sollen sichtbar werden und sich in neuen spielerischen und innovativen Formen und Anwendungen ausdrücken. Die drei umgestalteten innerstädtischen Plätze, eingerahmt von einem einzigartigen historischen Umfeld, können über die Expo 2000 hinaus ein sichtbares Zeichen für einen neuen Umgang mit dem Lebenselement Wasser für Bürger und Besucher setzen. Mehrere Künstler haben nun ein vielfältiges und gleichzeitig schlüssiges Gesamtkunstwerk, das sich über alle Plätze erstreckt, entwickelt und zu einem Entwurf ausgearbeitet. Durch An - und Abschwellen der einzelnen Objekte mit Wasser, Licht und Klang wird ein atmendes Gesamtobjekt in das Zentrum von HannMünden integriert.



1999

Hofstetter IDYLL Scherenschnitt aus 12mm VA Hartverchromt & poliert

Der Ballsaal
im Kasino (heute: Gebäude 22 der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt-Aschaffenburg) der ehemaligen Kaserne des 2. Bayerischen Jägerbataillons in Aschaffenburg ist mit Wandmalereien geschmückt, die an Rokokodarstellungen des 18. Jahrhunderts erinnern (Abb. 1). Diese am Ende des 19. Jahrhunderts gemalten ‘galanten’ Szenen kontrastieren in Inhalt und Malweise der Intention und Aufgabe einer Kaserne. Als Darstellung spielerischer und tändelnder Lebensweise inmitten von Natur sind sie ein utopisches Moment, das militärischer Disziplin und Gewaltbereitschaft entgegensteht.
Für die Doppelskulptur ”Idyll”
werden von einem Bild dieser Wandmalerei zwei Figuren (Abb. 2 und 3) mittels Computer isoliert (ein Mann, der eine Frau zum Tanz auffordert), überlebensgroß vergrößert, aus 12 mm Edelstahl mit einem Laserstrahl herausgeschnitten und in die nun begrünte Fläche des ehemaligen Kasernenhofes gestellt. Die Umrißformen zeigen auf einer Seite eine Reproduktion der gemalten Figuren, die im Siebdruckverfahren in einem groben Raster aufgedruckt wird. Die Rückseiten der Edelstahlformen bleiben unbedruckt und werden auf Spiegelglanz hochpoliert. Im Außenbereich – in derselben Anordnung wie im referenten Wandbild – spiegeln sich die ‘Frau’ im ‘Mann’ und die Umgebung des Kasernenhofes in der ‘Frau’.
Diese Verschiebung
von Innen nach Außen, von Bild zu Objekt reflektiert die Verkehrung sich widersprechender Elemente bei gleichzeitiger Beibehaltung des Widerspruchs: steht am Ende des 19. Jahrhunderts eine intakte Natur einer militarisierten Gesellschaft gegenüber, so heute eine zivile Gesellschaft einer zerstörten Natur. Der anstelle des Kasernenhofes angelegte Park kann als künstliches Korrektiv ‘Natur’ nur zitieren. Die im Park aufgestellten Figuren verweisen in ihrer historischen Künstlichkeit auf die Künstlichkeit dieses Innenhofes. Sie stellen als Ensemble den Schein einer Idylle her und befragen diese gleichzeitig.
Die beiden Figuren
werden neben dem Haus 22, entsprechend ihrer Anordnung im Wandbild aufgestellt. Sie orientieren sich an der Ausrichtung des Platzes. Im Verhältnis zur Gesamtarchitektur hat die Skulptur den Charakter einer Anmerkung. Eine Zurücknahme, die der Tatsache Rechnung trägt, daß die Hauptfläche, die große Wiese in der Mitte des Platzes, durch eine zweiteilige Skulptur mit starkem Ausstrahlungsradius besetzt ist. Demgegenüber zeigt sich die Doppelskulptur ”Idyll” durch die ornamentale Umrißform ihrer beiden Teile, die wechselseitigen Spiegelungen und die dargestellte Gestik sehr stark auf sich selbst bezogen. Das von ihr beanspruchte Volumen ist eher immateriell; es ergibt sich einerseits aus der kommunikativen Beziehung zwischen den Figuren und andererseits aus dem Verweis auf das Ursprungsbild, die Wandmalerei, aus der sie entnommen sind.


1998

Dreiseitl Wind_Wasserrad Mobile mit Regenwasserantrieb.

Die roten Flügel sind sehr leichtgängig gelagert und werden vom Wind bewegt.
Das blaue Wasserrad wird mit Regen vom Schulhausdach gespeist. Die weiterführende Rinne bringt das Wasser zum Feuchtbiotop.
Herbert Dreiseitl hat das für die Auentalschule in Owingen (Überlingen) entworfen.
Die Wasserzuführung ist aus massivem Stahl gefertigt, das Wind und Wasserrad aus 2mm starkem Edelstahlblech gekantet und pulverbeschichtet.
Durch die besonders leichtgängige Lagerung spielen die großen roten Wind-Paddel im Wind, schwenken hin und her und drehen sich rundherum.


Die Klangblüte am Zilfinger See.
1998

Klangblüte Klangskulptur aus Bronze

Die Staubgriffel der Klangblüte sind als Klangstäbe aus Aluminiumbronze ausgebildet. Bei Wind oder Berührung schlagen diese sich gegenseitig an und erzeugen sphärische Klänge, welche von den Blütenblättern als Resonanzkörper verstärkt werden. In die Blütenblätter sind Klangzungen integriert, welche tiefe Klänge erzeugen können. Für die Realisierung haben wir unsere 60 To. Presse besorgt.