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2005

Wasserschleier Neu Ulm Atelier Dreiseitl gestaltet den Heiner-Metzger-Platz.

Die Brunnenanlage am Heiner-Metzger-Platz in Neu Ulm - entworfen von Atelier H. Dreiseitl - wurde 2004-5 realisiert. Bis zu 15m lange Edelstahlrohre kreuzen die Wasserbecken, gehalten von schräg stehenden Rohren. Diese dienen auch der Wasser und Stromzuleitung. Die rohrartig gestalteten Überlaufkästen mit integrierter LED Beleuchtung verteilen und beruhigen das Wasser, welches an X-Tend Edelstahlseilnetz von Carl Stahl in das Brunnenbecken geleitet wird. Ein Windsensor schaltet die Anlage bei zuviel Wind ab. Eine coreographische Steuerung steuert die verschiedenen Wasservorhänge. Mal ist Durchsicht und mal nicht, der Raum wird geteilt und wieder verbunden. Die Kinder haben großen Spaß daran, die Netze so zu schütteln, dass das Wasser herabspringt und plötzlich für einen kurzen Moment wieder Durchsicht da ist.


Geländer in der Abendsonne
2004

Flussufergeländer wiedersteht Treibholz & Hochwasser, Design Dreiseitl.

Das ist nicht nur ein Geländer, das strukturiert den öffentlichen Platz zwischen Rathaus & Volme. Das Gelände ist abgestuft um den Menschen wieder den Zugang zum Stadtfluss zu ermöglichen. Damit das auch mit dem Rollstuhl möglich ist, führen neben der Stufenanlage auch Rampen bis an den Fluss. Die dadurch entstehenden vertikalen Flächen wurden mit 4mm starken Edelstahlplatten verblendet. Diese tragen auch das vertikale Stabgeländer. Der Bereich kann bei Hochwasser einige Meter unter Wasser stehen und von treibenden Baumstämmen getroffen werden. Entsprechend robust haben wir das Geländer konstruiert, ohne dabei die optische Leichtigkeit zu verlieren. Das gesamte Gelände wurde im CAD nachgebaut, das Geländer mit Verblendungen darauf programmiert und modular gefertigt. die verzahnten Stoßstellen dienen als Dehnfugen bei Bewegung durch Wärme oder durch Setzungen. Auf der Baustelle wurde so gut wie nichts mehr angepasst. Der Handlauf wurde durchgehend verschweißt. Die Oberfläche von Blech, Füllstäben & Handlauf wurde nicht geschliffen, sondern nur mit Scheiffließ und Tensid gereinigt. Dadurch blieb die ursprüngliche Walzhaut erhalten, wodurch sich der Edelstahl mit dem Duktus des Granitbelages verbindet ohne scharf vervorzublitzen. Deshalb musste jede unmotivierte Schweißnaht vermieden werden, da (fast) alles sichtbar bleibt. Die Geometrie des gewundenen Geländers ergibt sich aus der gekippten Ebene der Galerie-Untersicht, dem leichten Gefälle des Granitbelags und dem geschwungenem senkrechten Schnitt der Stirnseite. Dadurch gibt es die ca. 65 lfm keinen rechten Winkel. die Unter und Oberkante der Verblendung ist fortlaufend verschieden. Eine echte Herausforderung für die Programmierung.


Fusing Glas als Wasserwand
2004

Wasserwand in Fusing Glas Im Rathaus der Stadt Hagen

die 2m breite und 9m hohe Wasserwand leitet den Rathaus Besucher vom Foyer im EG ins Obergeschoss mit Rats-Saal der Stadt Hagen. Konische Träger aus Edelstahl tragen die großen bunten Fusing-Glas-Scheiben - gestaltet von Herbert Dreiseitl und erschmolzen von Andreas Dierig. Die Wasserwand steht in einem Becken mit Kantenlänge 4m. Die Freitreppe führt um den Brunnen herum. Durch die verglaste Fassade ist die Wasserwand auch von draußen in ihrer ganzen Größe sichtbar. Das vom Metallatelier gefertigte Geländer im Außenbereich ist als eigenes Projekt dokumentiert.


2003

BioSophia Zentralkonstruktion von John Wilkes

Ein Kunstwerk zur Energetisierung des Wassers
für BioSophia in Lillehammer
Dieses Kunstwerk von John Wilkes wurde für eine Getreidemilch-Fabrik in Lillehammer (BioSophia products as) von Herrn Torodd Lien bestellt. Die Basis der Zentralkonstruktion hat die Form eines halben Pentagon-Dodekaeder mit 5m³ Inhalt. Darüber sind 3x7 Flowforms als Kaskade angeordnet, welche mit einem mittels projektiver Geometrie verformten gläsernen Ikosaeder eingehaust sind. Das Wasser fließt im Mittelrohr nach oben, wird über 3 spiralige Wasserrinnen auf die 3 Flowform-Kaskaden verteilt, schwingt in den Flowforms und wird über den "Vortex" in den Pentagon-Dodekaeder zurück geleitet. Eine Membranpumpe hält diesen Kreislauf aufrecht. Der Vortex besteht aus 3 speziell geformten Spiralrinnen, welche nach der Linie eines Wasserwirbels geformt sind. Der gläserne Ikosaeder lässt sich für Reinigungszwecke öffnen. Das Wasser wurde dann für die Herstellung der Getreidemilch verwendet. Die Zentralkonstruktion stand in der Mitte der Produktionshalle und war vom erhöht liebenden Bürobereich gut einsehbar. Für BoSophia haben wir auch 3 große Quellbehälter gefertigt. Diese waren auf einer gedachten Lemniskade angeordnet und wurden deshalb mit einer entsprechenden Krümmung gefertigt.


2002

Kirche Mariä Heimsuchung in Meersburg Taufbecken, Ambo, Altarunterbau, Windfang, Reliquienschrein-Unterbau

2002-2004 waren wir an der Renovation der Pfarrkirche Mariä Heimsuchung in Meersburg beteiligt. Das fing an mit der Neufertigung der Windfänge in Zusammenarbeit mit Dierig Glasgestaltung und endete 2 Jahre später mit der Einweihung der Kirche. Die Zusammenarbeit mit dem Architekten Herrn Eugen Schneble eröffnete Möglichkeiten die für uns in diesem Betätigungsfeld bisher einzigartig waren.


Der WALA Brunnen von oben gesehen.
2002

WALA Foyer-Brunnen

Der Foyerbrunnen der WALA ist eine Kombination aus einem in Steinplatten gefassten Edelstahlbecken mit Wirbelablauf, einer Flowform-Kaskade, einem Pflanzbereich und im Deckenbereich schwebenden Fusinggläsern. Das Wellenspiel des Wasserbeckens wird an die Rückwand der Komposition projiziert. Die Fusing-Gläser von Andreas Dierig Glasgestaltung thematisieren die Planeten. Diese schweben an 4mm starken Stahlseilen in luftiger Höhe. Der mehrschichtige Verbund-Aufbau dient der Sicherheit.


2002

Wasserwand im Seniorenheim Ringgeflecht & Fusing Glas & Licht

das Wasser gleitet in Wellen meditativ die 13m in die Tiefe, geführt von 3 Ringgeflechtstreifen, welche jeweils 270mm breit sind. Die Ringe haben einen Ø von 7mm, der Draht eine Stärke von 0,8mm. Fusing-Gläser bilden geometrische Formen, welche das Wasser überlagern und die hohe, lasierte Sichtbetonfläche strukturieren. Dieser Brunnen befindet sich im Foyer der Margarete Blarer GmbH, Seniorenzentrum "Im Paradies" in Konstanz. wir haben hier bei einer Fallhöhe von 13m nur einen minimalen Abstand der Auffangwannenkante / Ringgeflecht von einem halben Meter. Das funktioniert, da dieses feine Ringgeflecht das Wasser sehr sauber führt. Es entsteht ein ganz feiner Sprühnebel, welcher schon beim Herunterfallen verdunstet und so die Luft befeuchtet. Wenn allerdings das Wasser Mineralien enthält, werden diese in der nächsten Umgebung abgelagert...



2001

Klangbrunnen Schulhaus im Gut Schweiz: Gutstraße Galaxy

Das Titan Dreieck funktioniert wie ein Unterwasser Lautsprecher. Die tiefen Frequenzen 4-400Hz erzeugen Wellenbilder, welche sich im ruhigen Wasser innerhalb des Bronze Dreiecks ausbreiten und über den Rand in das runde Edelstahlbecken – welches vom Quadrat eingefasst wird – fließen.
Es wird die Geräuschverteilung auf dem Schulgelände analysiert und damit die Generierung der Frequenzen gesteuert.
Wenn man in das Mikrofon am Brunnen singt oder spricht, wird die Stimme in wellengenerierende Schwingungen transformiert.
Ein 500 Kg schwerer - von Hand beweglicher Spiegel lenkt die Sonne auf die Wellen. Wenn der Spiegel gewendet wird, produziert eine Fotozelle Strom, welcher über eine Solarpumpe 3 Wasser-Fontänen entstehen lässt.
Ein Lautsprecherbestückter Mast spielt synchron mit dem Pausengong Klangkompositionen von Andres Bosshard.



Treppen Sonderkonstruktion
2001

Treppe aus 40mm Stahl natur Tragende Mittelwange aus 40mm Stahlblech, mit Holzstufen.

Die Idee brachte ein dünner Sparren, welcher das Dachfenster über dem Treppenauge kreuzte.... eine einzelne massive Metallplatte im Treppenauge, welche alles trägt. Diese haben wir dann aus einer 40mm starken Eisentafel herausgebrannt, ins Treppenauge gestellt, 4Kant Eisen in gleicher Stärke durch die ausgebrannten Löcher in der Platte geschoben, vor Ort festgeschweißt und die Stufen draufgeschraubt. Zur Förderung der Transparenz haben wir nicht notwendige Teile der Fläche durch feine Edelstahlseile ersetzt. Darauf kann man jetzt Harfe spielen. Die Oberfläche wurde mit Wachs geschützt und ansonsten roh belassen. Das Geländer wurde fein in Edelstahl gearbeitet, allerdings nicht mit dem üblichen Querschliff sondern längs abgezogen, was den Glanz weich und das darüberstreichen angenehm macht. Pero Berber -Atelier für Holz und Metall- hat die Stufen gefertigt. Das war ein schönes Projekt....


2000

Geldern Überwege aus Stahl und Glas, Wasserschleier, Licht für die Stadt Geldern

Das Atelier Dreiseitl plante für die Stadt Geldern einen Wasserlauf durch die Innenstadt.
Andreas Dierig Glasgestaltung und wir realisierten die Überwege aus Glas und Stahl, sowie einen Wasserschleier und die Beleuchtung.
Die Überwege wurden aus rostigen Platten mit 40mm Stärke gefertigt. Der Künstler Herbert Dreiseitl zeichnete Durchbrüche ein, welche wir mit dem Schneidbrenner von Hand herausbrannten.
Andreas Dierig fertigte die Fusinggläser nach Herberts Entwürfen und gemeinsam montierten wir das.
Die Lichtpoller haben viel Arbeit gemacht - bis die richtig zertifiziert waren....sind aber im Jahr 2021 immer noch im Einsatz.
Der Wasserschleierbrunnen besteht aus einer raffinierten Röhre, welche bei geringem Durchmesser über die ganze Länge einen perfekt beruhigten Wasserschleier erzeugt.


2000

Baumstamm mit Spindeltreppe Der Baumstamm stützt das Haus und bildet die Spindel der Treppe

Der vorgesehene Platz für die gerade Treppe mit Zwischenpodesten war plötzlich zu schade zum Verbauen. Es hätte Platz gefehlt und der Lichteinfall wäre beeinträchtigt...Eine liebevoll an den Bestand angepasste filigrane 2-geschossige Spindeltreppe aus gelaserten Schwarzeisenteilen in Verbindung mit konisch verleimten Eschenstufen und Edelstahlhandlauf mit feinen Füllstäben ist die Lösung für das Problem.
Gemeinsam mit dem Architekten Steffen Peter und der Bauherrschaft wurden die Details entwickelt. Pero Berber hat die konisch verleimten Eschenstufen gefertigt.


2000

HannMünden EXPO 2000 Wasserspuren - Wasser sichtbar machen.

Das Konzept
Mitten in der historischen Altstadt soll die "gute Stube der Stadt" - die zentralen Stadtplätze - mit einer Umgestaltung im Rahmen der Expo 2000 ein neues Gesicht und hohe Erlebnis- und Aufenthaltsqualitäten erhalten. Hierbei wird das Thema Wasser - seit eh und je ein Thema der Stadt Hann. Münden und nun auch der Expo 2000 - die Hauptrolle spielen. Dem Wasser fällt eine wichtige Gestaltungsrolle auf diesen Plätzen zu , Wasserspuren sollen sichtbar werden und sich in neuen spielerischen und innovativen Formen und Anwendungen ausdrücken. Die drei umgestalteten innerstädtischen Plätze, eingerahmt von einem einzigartigen historischen Umfeld, können über die Expo 2000 hinaus ein sichtbares Zeichen für einen neuen Umgang mit dem Lebenselement Wasser für Bürger und Besucher setzen. Mehrere Künstler haben nun ein vielfältiges und gleichzeitig schlüssiges Gesamtkunstwerk, das sich über alle Plätze erstreckt, entwickelt und zu einem Entwurf ausgearbeitet. Durch An - und Abschwellen der einzelnen Objekte mit Wasser, Licht und Klang wird ein atmendes Gesamtobjekt in das Zentrum von HannMünden integriert.